umgeblättert

und ich so…Yeah!

Yippie Yippie Yeah – „Luise blättert auf…“ hat Geburtstag! 

Yippi Yeah – 1 Jahr „Luise blättert auf…“!

Das möchte ich mit euch feiern und danke sagen, denn ich blättere nun schon sage und schreibe (im wahrsten Sinne des Wortes) über ein Jahr auf. Aus einer spontanen Idee wurde ein kleines persönliches Projekt. Ich blättere hin und her, blättere Online-Artikel, Zeitschriften und Zeitungen sowie Bücher für euch auf. Ich schreibe über das Aktuelle und nehme kritisch Stellung ganz im Sinne meines Blog-Untertitels: Aufgeblättert. Durchgelesen. Rezensiert.
Was mich besonders freut, ist, dass ihr als meine Leserschaft von Anfang an so begeistert mit Interesse dabei wart und immer fleißig lest, was ich so für Gedanken aufs digitale Papier fabriziere.
Vor einem Jahr dachte ich, dass ich vielleicht nach 2 Monaten wieder aufgeben werde, aber anstatt die Lust zu verlieren, habe ich wirklich eine neue Leidenschaft für mich entdeckt. Gern suche ich neue Themen, über die schreiben könnte, sammle meine Gedanken dazu und schreibe sie in kritischen Texten auf.

Streng genommen habe ich den Blog letztes Jahr schon am 17. April gegründet und erste Beiträge verfasst. Heute vor einem Jahr habe ich meinen ersten Text öffentlich bei Facebook geteilt und euch mein Projekt, den Blog, vorgestellt. Zu Beginn war ich nämlich noch zögerlicher, für meinen Blog und Texte Werbung zu machen. Ich wollte selbst erst mal eine klare Linie finden. Was interessiert mich und gleichzeitig auch andere Leser? Vor allen Dingen was braucht die riesen Bloggerszene noch? Wie gewinne ich Leser ohne mit ’noch so einem Webblog‘ zu nerven?

Und deshalb wurde mein Blog dann genau das, was es jetzt ist: Langsam wird aus einem dünnen

Mein erster
öffentlicher Artikel auf Facebook
über die Geneartion Y

Heftchen ein kleiner feiner Mini-Wälzer  voller Feuilleton-Themen mit Gedanken und Ansichten meinerseits zu aktuellem Zeitgeschehen, politischen Standpunkten, Kultur, Büchern und eben vor allen Dingen auch Gedanken des Zeitgeists, was unsere moderne Gesellschaft so bewegt und ausmacht. Das sind die Dinge, die mich interessieren und bewegen – meine Leidenschaft.

Bei einem Fashionblog würde ich kläglich versagen. Ich mag meinen Stil, aber immer die neuesten It-Pieces und Trendsetterteile haben und anderen zeigen? Das ist wohl eher nicht so mein Ding und als Expertin würde ich mich erst recht nicht beschreiben. Meine Tipps für professionelle Fashionblogs sind da eher Zukkerme und Hello Black Hier findet ihr nicht nur Mode- und Beautyinspirationen, sondern auch viel persönliches. Die Bloggerinnen beschreiben, was sie so tagtäglich erleben und worüber sie sich Gedanken machen. Einer meiner Favoriten ist auch  meine Namensvetterin Luise liebt. Sie gibt zudem viele Motivations- und Ernährungstipps für Fitnessliebhaber unter euch oder diejenigen die gern bewusster essen und körperlich fitter werden möchten.

DIY- Blogs sind auch sehr beliebt. Ich bin zwar gern kreativ, aber so dass ich dazu einen Blog machen würde, der nicht Gefahr läuft, sich schnell zu erschöpfen? Auch da gebe ich euch lieber ein paar Empfehlungen wie  Mein Feenstaub und Was Eigenes. Beide Blogs haben originelle Bastel- und Bauideen für die eigene Wohnung, Dekotipps oder Geschenkideen. Auch sind die Anleitungen bei beiden sehr ansprechend und gut erklärt, sodass sie bei jedem gelingen.

Zwar gibt es auch gute Kultur- und Politikblogs, die ich empfehlen kann. Gern provokativ und sarkastisch zu politischen Themen schreibt zum Beispiel der Blogger von Fefes Blog. Über die scheinbar banalen Dinge des Lebens findet ihr ansprechende Texte im Blog des Zeitmagazins Heiter bis glücklich und über Gefühle und Gedanken gibt es viel Lesenswertes auf imgegenteil. Die Blogs sind jedoch eher spezialisiert.

So etwas wie mein Feuilleton-Blog hatte mir selbst irgendwie gefehlt in der Bloglandschaft – diese Kombination aus kritisch politischem aber auch alltägliches, scheinbar banales, was uns bewegt. Es bietet mir zudem selbst die Möglichkeit, über Themen strukturierter zu recherchieren und Gedanken dazu aufzuschreiben. Im Durchschnitt besuchen meine Seite schon um die 100 Besucher pro Woche. Wenn man bedenkt, dass ich nicht täglich Beiträge habe, da ich häufig über Themen schreibe, die auch für mich Zeit in der Recherche und im Schreiben erfordern, ist das toll.

Bei manchen Themen weiß ich auch vorher schon, dass sie nicht ganz so viele Leser greifen werden wie andere. Es ist normal, dass wir, wenn wir abends nach Hause kommen, nicht noch unsere letzten Gehirnzellen für trockene politische und gesellschaftliche Themen opfern wollen. Außerdem polarisieren sie. Wichtig ist es mir trotzdem, auch über diese komplexen Sachverhalte zu schreiben und sie eben nicht so trocken darzustellen. Oft diskutieren wir mit Freunden und Kollegen über aktuelles, ohne eigentlich fachliche Details zu kennen und einen Gesamtüberblick zu haben. Genau dafür möchte ich sorgen und kritisch beleuchten. So hebe ich mich ab und es ist mein Mehrwert für einen neuen Blog. Mein Ziel ist es euch zu informieren und mit meinen Gedanken euch andere Blickwinkel zu eröffnen.
Klar öffne ich mich in meinen Texten auch, da es meine Gedanken und  Eindrücke sind, die ich hatte. Oft beobachte ich allerdings nur. Mich sollte man eher wie Autoren eines Romans beschreiben. Ich lasse persönliche Erfahrungen mit einfließen, aber nicht nur! Es soll immer ein Stück weit Geheimnis bleiben, was nun autobiographisch ist und was nicht.

Die beliebtesten Texte des vergangenen Jahres auf meinem Blog sind übrigens gewesen:
Meine Berlin-Texte:
Besonders beliebt:
Meine Texte zu den Entdeckungsreisen
in Berlin

Berlins Eigen(zig)artigkeiten und Im Recall… Denn da kann ich offen sein: Ja das ist mir weitestgehend auch passiert, das sind meine Erlebnisse und dabei öffne ich mich euch. Ich wohne wirklich in Berlin. 😉 Über Berlin gibt es übrigens auch einen Blog mit der angemessenen Portion Selbstironie an die Eigenheiten Berlins, weshalb ich ihn gern besonders hervorheben möchte. Für Leute, die in Berlin leben oder einfach so die Stadt mögen und gern mal einen Städtetrip dahin machen, muss einmal die Seite: Berlin, ick liebe dir besuchen. Hier findet ihr Inspirationen rund um Berlin mit Unternehmungen fernab vom Tourismus und kulinarischen Tipps aus allen Vierteln.
Da hatte ich auch schon einen kleinen Gastbeitrag und interessant für Neuberliner.

Ein Experiment – gerade weil ich lang überlegt habe, inwiefern ich mich zu dem Thema Flucht und Migration äußere, freue ich mich, dass es eine so breite Leserschaft gewonnen hat. Es kamen zwar wie vorher schon angenommen, ein paar sehr kritische Meinungen, aber das ist gut, denn eine pluralistische Gesellschaft lebt von Meinungsvielfalt. Da kann und muss nicht jeder meiner Meinung sein und deshalb stehe ich aber auch zu meiner.

Einjähriges muss gefeiert werden:
Mit Sekt…

Außerdem hat mein letzter Artikel zum Thema Freundschaft und der mögliche Einfluss von Sozialen Medien auf unsere Beziehung zu Freunden euch besonders angesprochen: Eine platonische Gesellschaft.

Bei Facebook habe ich eine erste kleine Fanbase von 76 Lesern.Trotzdem freue ich mich natürlich, wenn ich meinen Leserstamm erweitern kann. Darum seid ihr nun gefragt! Ich freue mich, wenn ihr Anregungen, Ideen oder Verbesserungsvorschläge kommentiert. Gibt es etwas, was ihr anders machen würdet? Welche Themen interessieren euch besonders? Wann lest ihr „Luise blättert auf…“ besonders gern? Gibt es Themen die euch bis jetzt noch gänzlich fehlen oder zu kurz kommen?

…und allem drum und dran 😉

 

So und jetzt wird gefeiert, olé! 











3 Gedanken zu „und ich so…Yeah!

  1. Als waschechter alter (West-)Berliner, der die Innenstadt bereits Mitte der 90er aus guten Gründen verlassen hat und es nicht bereut, interessieren mich vor allem die Impressionen einer recht jungen „Neu“-Berlinerin in Berlin.

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