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Aufgeblättert mal anders: Das E-Book

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Aufgeblättert mal anders Teil 2

An Weihnachten 2018 war es soweit: Ich habe meinen Boykott mit dem E-Book-Reader gebrochen und mir einen gewünscht.

Lange Zeit habe ich mich gesträubt, da ich doch eher befürchtete, dass ich mit einem E-Book-Reader keine Bücher in Print mehr kaufen würde. Zum einen war das natürlich Blödsinn, da ich nun mal ein Bücherwurm bin und das haptische Buch liebe. Zum anderen ist es wirklich nun immer auch eine Entscheidungsfrage: Sollte ich dieses Buch lieber in Print kaufen, damit ich es danach ins Bücherregal stellen kann oder sollte ich es lieber praktikabel auf dem E-Book-Reader laden?

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Einen E-Book-Reader kann man überall mit hinnehmen – Hier der Tolino 4 HD

Praktisch für den Beruf

Da ich im Verlagswesen arbeite und häufig schon Manuskripte vorab lesen muss, ist dahingehend ein E-Book-Reader praktisch: Man kann das Manuskript unterwegs lesen und muss außerdem nicht endlos Papier verschwenden, um die hunderten vons Seiten auszudrucken. Doch empfehlen sich bei PDF-Fahnen (Vorabdrucke im PDF-Format) dann vor allem in einseitiger Ausgabe, damit es nicht zu klein im Format ist. Wer also im Journalismus arbeitet und im Medienbereich, für Zeitungen, im Verlagswesen oder als Blogger vorab Bücher lesen muss, empfiehlt sich das zum Teil sehr, aber auch allgemein für Fachbücher, die man nach dem Lesen nicht unbedingt noch einmal lesen muss.

Ideal für unterwegs und im Urlaub

Das E-Book wiegt nichts, es knickt nicht und man kann auf dem E-Book-Reader diverse Bücher speichern, sodass man sich weniger entscheiden muss. Für den Urlaub und für Fahrten unterwegs muss ich feststellen, ist ein E-Book ideal. Meist nehme ich ein Buch in Print und meinen E-Book-Reader mit anderen Lektüren mit. So riskiere ich weniger, zu viel zu schleppen und kann spontan ein Buch wählen.

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E-Book-Reader sind ideal für den Urlaub, da er leicht ist und eine schmale Form hat.

Umweltschonend

Weniger Papier, weniger Verpackungsplastik, weiger Produktionskosten. Was soll man mehr dazu als Umweltliebhaberin sagen?

Wasserdicht und knicksicher

Bewundernswert finde ich immer diejenigen, die Bücher mit in Badewannen nehmen. Ich persönlich wäre doch zu tollpatschig dafür und habe mir deshalb direkt ein E-Book-Reader-Modell ausgesucht, dass auch wasserdicht ist. So kann ich diesen sowohl wunderbar in die Badewanne als auch im kommenden Sommer mit zum Strand nehmen. Das Buch wird weder nass, noch dreckig. Es knickt nicht im Rucksack und bekommt keine Flecke.

 

Platzsparend

Manchmal weiß man schon, dass man ein Buch gern einmal lesen würde, es aber im Anschluss nicht unbedingt im Bücherregal stehen haben muss, beispielsweise bei Sachbüchern, Fachlektüren oder Büchern aus für einem für einen selbst untypischen Genre. Es ist so, als würde man sich gern mal einen Film ausleihen, ohne ihn unbedingt kaufen zu müssen. Da legt sich so ein Buch im virtuellen Bücherregal leichter ab. Gerade wenn man gern liest und dann so langsam sich die Bücherstapel stapeln und man eigentlich gar nicht so viel Platz für weitere Bücherregale hat.

Mein Wunsch

Im Vergleich zu Filmausleih unterscheidet sich jedoch, dass E-Books leider deutlich teurer sind, da auch sie unter anderem der Buchpreisbindung unterliegen und man keine Dumping-Preise erwirken will. Manchmal würde ich gern beides haben: Das Buch in Print zum Anfassen, zum ins Bücherregal stellen sowie zum Fotografieren für den Blog (ja, das (nur) ist ein typisches Blogger-Problem), aber auch das E-Book für unterwes und für den Urlaub.

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E-Books kann man sich nur leider nicht so schön ins Bücherregal stellen…

Deshalb wünsche ich mir, dass man auch beides zusammen kaufen könnte wie beispielsweise eine CD mit MP3 Download. Meinetwegen darf es auch etwas teurer sein (ca. 5 €), da man es zusammen kauft. Ich könnte mir vorstellen, dass dann einige Buchliebhaber beides zusammen kaufen würden. Manchmal habe ich ein Buch schon Print begonnen und habe vor, es dann im Urlaub zu Ende lesen. Oder ich finde ein E-Book so gut, dass ich darüber schreiben und es dafür fotografieren, aber auch in mein Bücherregal stellen würde.

Außerdem könnte man so auch leichter Bücher auch im Buchhandel kaufen und im Anschluss beispielsweise mit einem Code das E-Book online auf Verlagsseiten abrufen. So werden auch kleine Buchhändler und der Verkauf direkt beim Verlag unterstützt.

Was haltet ihr von der Idee? Ist sie umsetzbar Wie steht ihr zu E-Books? Ich bin auf eure Meinungen gespannt.

Vergleich von E-Book-Readern: Tolino vs. Kindle auf PC-Welt

Aufgeblättert mal anders (Teil 1):  Das Hörbuch

 

 

 

2 Gedanken zu „Aufgeblättert mal anders: Das E-Book

  1. Hallo Luise,

    herzlichen Glückwunsch zum ersten E-Reader! 😉 Dein Wunsch kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich hätte auch manchmal am liebsten das Print Buch und das eBook dazu. Natürlich möchte man es nicht doppelt kaufen, weil eBooks ja leider nicht so viel günstiger sind. Ich fände es schön, so wie du es vermutlich angedacht hast, dass man z.B. das eBook (oder einen Code dazu) mit einem gewissen Aufpreis mit dazu erhält. Ähnlich funktioniert es ja auch wenn man eBooks bei Amazon kauft. Dann kann man das Hörbuch für geringes Geld dazu bekommen. Das würde mir sehr gefallen.

    Liebe Grüße,
    Jenny

    1. Ach das mit dem Amazon-Angebot E-Book und Hörbuch zusammen günstiger zu verkaufen, kannte ich noch nicht. Eigentlich boykottiere ich ja Amazon, aber dieses Prinzip klingt clever 😉.

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