Happy Birthday to us – Aufgeblättert wird 5 Jahre alt!

YEAH! Wir feiern unser erstes Jubiläum.

Happy Birthday to you, Happy Birthday to you, happy birtday dear Aufgeblättert, happy birthday to you“ *Tusch, Trara, Tätärätä, Trommelwirbel*.

Aufgeblättert wird dieses Jahr sein allererstes Jubiläum feiern, wir werden stolze fünf Jahre alt! Verrückt, oder? Wir selbst können es zumindest kaum glauben. Luise hat damals den Blog gegründet, erst eher im kleinen Rahmen. Mit Fokus Büchern war Aufgeblättert geboren. Aline ist vor gut zwei Jahren dazugestoßen. Wir freuen uns vor allem, dass uns so viele seit Beginn an folgen und treu bleiben, aber auch so viele neue dazugestoßen sind. Sodass wir knapp 2000 Follower:innen zählen dürfen. Noch einmal verrückt!

Gerne wollen wir mit euch etwas zurückblicken. Dafür hat Aline sich ein paar Fragen überlegt, die die Geschichte von „aufgeblättert“, und was sonst noch so passiert ist, aufgreift. Die alte Häsin und Gründerin des Blogs Luise darf antworten. Also angeschnallt, hier geht es heute mal down the memory lane. Blättert auf, blättert mit!

Es ist Zeit für ein Interview!

Warum hast du dich entschieden, den Blog zu gründen?

Erst war vor allem der Impuls da, Gedanken über diverse gesellschaftliche und kulturelle Themen aufzuschreiben. Meine Idee war ein eigenes kleines Feuilleton. Dabei gab es bereits eine Rubrik zu Buchrezensionen und Literatur, schnell wurde mir klar, dass mein Herz vor allem für dieses Thema schlägt. Aber da wir weiterhin viele Bücher zu gesellschaftlichen Themen, sowohl bei Romanen als auch Sachbüchern, aufgreifen, schließt sich der Kreis.

Welchen literarischen Fokus hast du gelegt?

Da ich vor allem gerne Gegenwartsliteratur und Sachbücher lese, war mein Fokus schnell gesetzt. Als du dazu kamst, war ich offen für neue Genres. Aber unser Buchgeschmack ist nicht weit voneinander entfernt, da mußte nicht viel geändert werden.

Wie hast du damals die Follower:innen gewonnen?

Ich dachte anfangs, dass ich schnell wieder aufhören würde zu schreiben. Aber meine Freunde und Familie waren meine ersten Fans und Follower:innen, das hat mir Mut gegeben, mich in meiner Motivation bestärkt. Über Facebook (das war 2017 noch Trend :-D) habe ich dann lose Beiträge gepostet, die schnell Anklang fanden, so kamen erste Follower:innen. Aber Instagram wurde zeitnah mein Lieblingsmedium, da meines Erachtens Fotos ein perfektes Medium sind, um geschmackvoll Lust auf Bücher zu machen. Zumal man durch Hashtags neue Buchliebhaber:innen finden kann, ob man ihnen nun folgen möchte, oder sie uns. Vor knapp einem Jahr haben wir uns dann entschieden, uns auf Instagram zu fokussieren. Und auch wenn das leichter gesagt ist als getan, wollen wir allerdings nicht nur darauf achten, dass wir Follower:innen gewinnen, sondern, dass wir und unsere Leserschaft Spaß haben.

Was gefällt die an der #bookstagramcommunity auf Instagram?

Die Bookstagram-Community hat eine besondere Atmosphäre. Es gibt viele Buchgeschmäcker und Stile. Aber am Ende fühlt es sich wie eine Familie an, die an einem großen Tisch sitzt und sich austauscht, hier eben über Bücher. Das bietet einige, neue Inspirationen. Zum Beispiel haben du und ich so auch mehr Zugang zu unabhängigen Buchverlagen gefunden, was unbezahlbar ist.

Damals hast du ja noch in Berlin gewohnt, wieso bist du dann nach Hamburg gezogen?

Ich liebe beide Städte wirklich sehr, aber es hatte schon ehrlich gesagt einen beruflichen Grund, denn es bot sich für mich die Chance, ins Verlagswesen einzusteigen. Durch mein Studium in Politik, Geschichte und Philosophie habe ich erstmal eine naheliegendere Richtung eingeschlagen. Aber mir wurde immer mehr klar, dass ich Bücher auch zum Beruf machen möchte. Als sich die Chance für ein Volontariat in einem Publikumsverlag bot, habe ich sie ergriffen. Zum Glück, denn in der WG haben wir uns dann kennengelernt 😉

Luise (links) und Aline (rechts) von Aufgeblättert

Aus eins mach zwei: Dann kam der Zeitpunkt, als ich beim Blog dazugekommen bin

Ja, das stimmt. Wir hatten uns schon öfter über Bücher ausgetauscht und du hast dir gerne den einen oder anderen Buchtipp von mir eingeholt. Als ich dann einen neuen Job angetreten bin und auch im Privaten neue Meilensteine anstanden und die Liebe anklopfte, hatte ich wohl die schlimmste Leseflaute nach meinem Blogbeginn. Ich war ehrlich gesagt fast davor, den Blog für längere Zeit zu pausieren. Du hattest auch einen Jobwechsel und warst beflügelt für Neues. Du hast dann einfach mal angefangen, zu rezensieren und da kam dann eins zum anderen.

Welches Buch hast du in den letzten fünf Jahren lieben gelernt?

Welches Lieblingsbuch ich durch die Buchcommunity entdeckt habe, war „Was man von hier aus sehen kann“ von Mariana Leky. Es ist auch mein Beweis dafür, wie viel Kraft die Buchcommunity haben kann. Denn ich bin mir sicher, dass diese zu dem Hype des Buches beigetragen hat. Das Buch könnte ich immer wieder empfehlen. Deshalb habe ich es auch dir geschenkt und bin froh, dass es dir gefallen hat! Einen Link zur damaligen Rezension gibt es hier.

Und welches hat dir überhaupt nicht gefallen?

Es gab öfter mal Bücher, die in der Buchcommunity gehyped wurden, aber dann einfach nicht mein Fall waren. Aber am Ende sind Geschmäcker zum Glück verschieden und jeder soll sich ein eigenes Urteil bilden!

Was haben wir dieses Jahr noch so vor?

Wie in den letzten beiden Jahren haben wir wieder Lust, einen Fokus auf unserem Blog zu setzen. Nach einem inhaltlichen Fokus 2020 auf Buchrezensionen zur DDR (30 Jahre Mauerfall, 2 Nachwendekinder) und 2021 auf unabhängige Verlage (es gibt so tolle unabhängige Buchverlage!), folgt nun unser Jubiläum als Fokus. Wir wollen jeden Monat Bücher vorstellen, die etwas mit uns oder dem Blog zu tun haben, damit ihr uns noch besser kennen lernt, sei es ein Buch zum Geburtsort, Geburtsjahr oder Bücher, und Autoren, die wir über die Bookstagram-Blase kennenlernen.

Fazit

Auf jeden Fall ist Luise sehr froh, dass Aline seit nun schon zwei Jahren dabei ist. Denn zwei Köpfe sind einfach zusammen kreativer und können sich gemeinsam motivieren, wenn man auch mal eine stressige Zeit hat. Denn das sollte man auch ehrlich zugeben, ein Blog kann zum einen sehr viel Spaß machen und wir erfreuen uns immer wieder daran. Zum anderen bedeutet er aber auch viel Mühen. Deshalb wollen wir uns zum Schluss noch einmal ganz besonders bei euch, unseren treuen Leser:innen, bedanken! Ihr seid für uns der Grund, immer wieder neue Energie zu schöpfen, um euch mit neuen Buchtipss versorgen zu können. DANKE und auf weitere fünf Jahre und mehr!

Kommentar verfassen