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Aufgeblättert
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Schlagwort: Buchmesse

Buchmessengeblätter: Unser Leserückblick April 2023

4. Mai 2023 Luise blättert auf

Was für ein aufregender Monat, mit vielen ersten Momenten! Am letzten Wochenende waren wir auf unserer ersten gemeinsamen Leipziger Buchmesse.…

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Das Wort zum Sonntag, auf der Leipziger Buchmesse Teil 2

8. April 2018 Luise blättert auf 1 Kommentar

Ein Messebericht zum Sonntag auf der Leipziger Buchmesse Ein Widerhall der Eindrücke – Obwohl die Leipziger Buchmesse fast schon wieder…

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Make books great again, auf der Leipziger Buchmesse Teil 1

25. März 2018 Luise blättert auf 3 Kommentare

Ein Messebericht zum Samstag der Leipziger Buchmesse 2018 Der Büchermarkt soll stagnieren, im digitalen Zeitalter werde weniger in Print gelesen,…

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Berlin, ick lese dir! Die Buch Berlin 2017

1. Dezember 2017 Luise blättert auf

Ein Messebericht über die Berliner Buchmesse 2017 Die Leipziger Buchmesse und die Frankfurter Buchmesse sind die größten Buchmessen Deutschlands, die…

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aufgeblaettert

𝙂𝙝𝙤𝙨𝙩 𝙎𝙩𝙤𝙧𝙞𝙚𝙨 von Siri Hustvedt kann man nicht wir 𝙂𝙝𝙤𝙨𝙩 𝙎𝙩𝙤𝙧𝙞𝙚𝙨 von Siri Hustvedt kann man nicht wirklich rezensieren, denn wie sollte man ein Buch besprechen, das so voll ist mit Erinnerungen an das eigene und gemeinsame Leben mit einen geliebten Menschen? 

𝙂𝙝𝙤𝙨𝙩 𝙎𝙩𝙤𝙧𝙞𝙚𝙨 erschien knapp zwei Jahre nachdem Siris Mann Paul Auster an Krebs verstorben war. Doch es ist kein Buch über das Trauern, auch wenn sie ihren persönlichen Verlust thematisiert. Darüberhinaus geht es viel mehr um die Unabhängigkeit in ihrem jeweiligen Schaffen als Autorin und Autor und wie das Schreiben die beiden dennoch immer verband. Man lernt Hustvedt als Autorin kennen, als Mutter, als Schwester, als Tochter und eben auch als Ehefrau. Ihre persönlichen Erinnerungen verbindet sie immer wieder mit dem jeweiligen Zeitgeschehen.

„Ja, ich trauere um Paul, aber meistens trauere ich um Siri und Paul. Ich trauere um das UND. Ich trauere um das Gefühl, das dieses UND mir in der Welt gab.“ (S. 150)

Und genau dieses UND ist es, worum es für mich in Ghost Stories geht. Dieses UND und die damit verbundene, vielleicht schönste Liebesgeschichte, die ich seit Langem gelesen habe.

Wer nicht genug bekommen kann von Siri Hustvedts Klugheit, dem empfehle ich zudem den Film: Dance Around the Self, ein filmisches Porträt von Sabine Lidl.

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. (Aline)

#SiriHustvedt #GhostStories #PaulAuster #LiteraturLiebe #BookstagramDeutschland
Im Herbst ist Tschechien Gastland der Frankfurter Im Herbst ist Tschechien Gastland der Frankfurter Buchmesse. Und zugegeben: Bis auf Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins von Milan Kundera kenne ich bislang nur wenige Romane aus unserem Nachbarland. Umso schöner, dass wir im Buchclub eher zufällig 𝙒𝙖𝙡𝙙 𝙞𝙢 𝙃𝙖𝙪𝙨 von Alena Mornštajnová gelesen haben. Beim Wieser Verlag ist der Roman seit Dezember als Taschenbuch erhältlich, wenn man sich herantraut. Denn 𝙒𝙖𝙡𝙙 𝙞𝙢 𝙃𝙖𝙪𝙨 ist alles andere als eine leichte Geschichte.

Im Mittelpunkt steht die Trutschel. Sie ist acht Jahre alt und lebt mit ihrer Mutter im Haus der Großeltern. Ihr Vater ist verschwunden, die Mutter flüchtet sich in Alkohol und Liebschaften, die Großmutter ist herrisch und der Großvater zwar präsent, aber oft im Wald. Der Wald rund um das Haus strahlt etwas Unheimliches aus, als würde er ein Geheimnis verbergen. Was genau, wurde mir erst viel später klar und hat mich schließlich überraschend getroffen.

Die Autorin wollte einen Roman darüber schreiben, wie schwer es ist, Wahrheit von Lüge zu unterscheiden und wie schwierig es sein kann, sich dem Bösen zu stellen, wenn man selbst im Zentrum steht. Beides ist ihr mehr als gelungen. Die Handlung muss man allerdings aushalten können. Wenn man es kann, lohnt sich die Lektüre. (Aline)

#tschechischeliteratur #waldimhaus #bookstagramdeutschland #lesetipp #buchclub
Auf meiner literarischen Weltreise geht es von Eur Auf meiner literarischen Weltreise geht es von Europa nun weiter nach Asien. Einige Länder des Kontinents habe ich bereits bereist, die Philippinen gehörten bisher jedoch nicht dazu. Umso größer ist die Freude, das Land literarisch mit 𝘿𝙖𝙨 𝙈𝙚𝙚𝙧 𝙙𝙚𝙧 𝘼𝙨𝙬𝙖𝙣𝙜 zu entdecken.

Der Roman ist als Auftakt einer Trilogie von Allan N. Derain angelegt und zieht tief hinein in eine mystische Geschichte voller Geisterwesen, Priester, Kolonialherren und Piraten. Im Mittelpunkt steht das Mädchen Luklak, das eines Morgens aufwacht und beginnt, sich in ein Krokodil zu verwandeln, eine sogenannte Aswang. Diese mystischen Hexenwesen wandeln zwischen den Welten. Luklaks Vater sucht die Weisen und Priester des Dorfes auf, in der Hoffnung, Hilfe für seine Tochter zu finden. In weiteren Erzählsträngen erfährt man mehr über die verschiedenen Geisterwesen, die sich im Dschungel tummeln und darauf warten, dass die Transformation vollendet wird.

Mich hat die Geschichte fast magisch angezogen, nicht zuletzt, weil ich Romane mit Elementen der Fantastik und des magischen Realismus sehr schätze und hier nicht enttäuscht wurde. Besonders gelungen ist auch das Nachwort der Übersetzerin Annette Hug, das mit vielen Erläuterungen zu Sprache, Übersetzung und kulturellem Kontext den Roman zusätzlich ergänzt.

𝘿𝙖𝙨 𝙈𝙚𝙚𝙧 𝙙𝙚𝙧 𝘼𝙨𝙬𝙖𝙣𝙜 ist ein unterhaltsamer und zugleich überraschend leichter Roman, der trotz oder gerade wegen seiner kafkaesken Elemente viel über ein Land erzählt, das dem klassischen Tourismus oft verborgen bleibt.

Diesen und weitere Buchtipps zu Asien findet ihr im Blogbeitrag, Link in der Bio. (Aline)

#dasmeerderaswang #allannderain #magischerrealismus #bookstagramgermany #literaturreise
ʜᴇʏ ᴅᴏɴ‘ᴛ ꜱᴡɪᴘᴇ! Hand auf‘s Herz: Wie oft swipen, ʜᴇʏ ᴅᴏɴ‘ᴛ ꜱᴡɪᴘᴇ!

Hand auf‘s Herz: Wie oft swipen, klicken oder scrollen wir uns durch Beiträge, Reels und Storys, ohne dass wir die gesehenen Dinge weiterverfolgen? 

Oft schaue ich mir Snippets von Podcasts oder TV-Sendungen an, ohne diese mal ganz anzuschauen bzw. zu hören. Oder ich bin enttäuscht, wenn meine Lieblingsformate abgesetzt werden, da auch viele andere über Instagram-Videos nicht hinauskommen und die Quoten am Ende nicht ausreichen. 
Häufig lese ich Rezensionen zu einem gelobten Roman und nehme ihn doch nicht zur Hand, weil ich das Gefühl habe ihn bereits zu kennen. Auf Bookstagram entsteht zwar ein Foto-Hype, aber dass diese Bücher wirklich vielfach gekauft werden, ist fraglich. 

Deshalb habe ich euch meine Top 4 à la ᴍᴏʀᴇ ᴛʜᴀɴ ᴊᴜꜱᴛ ᴀ ꜱᴡɪᴘᴇ von Büchern, Podcasts und TV-Shows zusammengestellt, bei denen ich der Meinung bin, dass sich mehr als ein Snippet im Internet lohnt. 

💡So lässt sich übrigens auch die Screening-Zeit am Handy reduzieren 🤭. #morethanjustaswipe (Luise) 

Welche Bücher, Podcasts oder TV-Formate lohnen sich eurer Meinung nach mehr als ein Swipe auf Social Media?

#bücherliebe #geheimtipps #bookstagramgermanyِ #lieblingspodcast
Die Bühnenfassung von 𝘿𝙚𝙪𝙩𝙨𝙘𝙝𝙨𝙩𝙪𝙣𝙙𝙚 – 𝘽𝙞𝙡𝙡𝙚𝙧 𝙞𝙣 𝙁𝙡 Die Bühnenfassung von 𝘿𝙚𝙪𝙩𝙨𝙘𝙝𝙨𝙩𝙪𝙣𝙙𝙚 – 𝘽𝙞𝙡𝙡𝙚𝙧 𝙞𝙣 𝙁𝙡𝙖𝙢𝙢𝙚𝙣  im Ohnsorg Theater bringt Siegfried Lenz’ Roman zum 100. Geburtstag auf die Bühne und rückt die psychologischen Verwerfungen des Nationalsozialismus in den Fokus.

In der Inszenierung greifen zwei Ebenen ineinander. Siggi in einer Besserungsanstalt, der einen Aufsatz über „Die Freuden der Pflicht“ schreiben soll und nur leere Seiten abgibt, sowie seine Erinnerungen an die Jahre 1943 bis 1945. Gespielt von Flavio Kiener führt Siggi durch den Abend – als kindlich verspielte, ständig in Bewegung befindliche Figur und klarer Gegenpol zu seinem Vater Jens, der mit starrer, fast militärischer Präsenz auftritt. Gerade in diesem Kontrast wird der Konflikt zwischen Gehorsam und moralischen Selbstverständnis dem Publikum greifbar.

Getrennt werden die Zeitebenen zudem allein durch die Sprache. Hochdeutsch in der Rahmenhandlung, Plattdeutsch in den Erinnerungen. Dadurch behält das Stück, trotz weniger Plattkenntnisse meinerseits, seine Nachvollziehbarkeit und verleiht ihm zusätzliche Tiefe.

Die Regisseurin Kathrin Meyer interessierte sich weniger für das Nacherzählen des Romans als für die Wucht, die Erinnerungen mit sich bringen und wie diese unterschiedlich wahrgenommen werden. Sichtbar wird dies auch im Bühnenbild: ein Landschaftsgemälde, das sich zunehmend auflöst, eine Bühne in leichter Schräglage.

Am Ende bleibt Schwere. Denn es ist ein Abend, der keine einfachen Antworten gibt, sondern die Wucht seines Themas konsequent im Raum stehen lässt.

Vielen Dank für die Einladung zur Premiere! (Aline)

#Deutschstunde #SiegfriedLenz #Theaterliebe #OhnsorgTheater #Literaturadaption
Charlotte McConaghys 𝘿𝙞𝙚 𝙍𝙚𝙩𝙩𝙪𝙣𝙜 ist der zweite Ro Charlotte McConaghys 𝘿𝙞𝙚 𝙍𝙚𝙩𝙩𝙪𝙣𝙜 ist der zweite Roman, den ich von der Autorin gelesen habe, und wieder einmal hat er mich auf eine besondere Weise emotional mitgenommen. Im Gegensatz zu Zugvögel, welches ich zuerst gelesen habe, wirkt die Geschichte um die plötzlich auf einer Forschungsinsel auftauchende Frau diesmal etwas krimihafter und bringt dadurch zusätzliche Spannung hinein. Gleichzeitig war mir genau das an manchen Stellen etwas zu viel. Noch mehr Leid, noch mehr Drama – kann es nicht einfach einmal einen ruhigen Moment, einen schönen Sonnenuntergang am Horizont geben?

Doch genau das lässt die Autorin nicht zu und konfrontiert uns stattdessen mit der Realität in Form von steigenden Meeresspiegeln und bedrohten Existenzen. Ihre zentralen Themen, die ich unter dem Begriff Klimaauswirkungen zusammenfasse, ziehen sich auch durch 𝘿𝙞𝙚 𝙍𝙚𝙩𝙩𝙪𝙣𝙜 und treten besonders dann in den Vordergrund, wenn die Wächterfamilie der Insel ihr letztes Hab und Gut vor dem steigenden Wasser in Sicherheit bringen muss.

Am Ende ist es genau das, was Charlotte McConaghys Romane auszeichnet: Sie sind intensiv, überwältigend und nicht immer leicht auszuhalten, entfalten dabei aber eine große erzählerische Kraft und hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck. (Aline)

#charlottemcconaghy #dierettung #klimafiktion #buchrezension #bookstagramdeutsch
Einfach mal stöbern. Nicht zu wissen, ob und welch Einfach mal stöbern. Nicht zu wissen, ob und welches Buch ich erstehe. Vielleicht ein Buch von der Wish-List finden, oder eines mit einer spannenden Widmung. Oder einfach stöbern und nichts kaufen. Es sind doch manchmal die kleinen Dinge, oder? 

Fotos:
1+ 2📌Antiquariat in Köln-Mülheim in der Nähe vom Rheinufer 
3 📌 „Büchersammler und Trödel“, der Flohmarkt in Köln-Riehl 

Geht ihr gerne in Antiquariate oder auf Flohmärkten mit Bücherständen und kauft gebrauchte Bücher? (Luise) 

#bücherliebe #antiquariat #flohmarkt #kölnbloggt #secondhandbooks
Ihr wollt die Rezension, ihr kriegt sie: 𝘿𝙞𝙚 𝙀𝙞𝙣𝙡𝙖 Ihr wollt die Rezension, ihr kriegt sie: 𝘿𝙞𝙚 𝙀𝙞𝙣𝙡𝙖𝙙𝙪𝙣𝙜 𝙫𝙤𝙣 𝙀𝙢𝙢𝙖 𝘾𝙡𝙞𝙣𝙚.

Keine Einladung mehr bekommt Alex. Sie hat einen Mann gefunden, der sie mit in die Hamptons genommen hat. Genau in diese Welt der Reichen und Schönen wollte sie hinein. Und obwohl sie alles dafür getan hat, ihm zu gefallen, bleibt sie nur Gast und ist plötzlich nicht mehr willkommen.

„Junge Frauen tranken mit verbissenem Mutwillen Champagner aus Kelchen und zogen mit einer Hand ihre Kleider hoch, wodurch die Brüste flachgedrückt wurden. Sie hatten einen wichtigen Teil ihres Selbst aufgegeben, waren bereit, sich in jedwede vorgeschlagene Richtung bewegen zu lassen; es spielte im Prinzip keine Rolle, wer sie ansprach.“ (S. 210)

Alex ist eine dieser Frauen, die nun auf verschlungenen Wegen versucht, zurückzufinden in die Welt, aus der sie verstoßen wurde. Dafür manipuliert sie, verkauft sich und nimmt immer neue Rollen ein. Alles mit dem Ziel wieder eine Einladung zu erhalten.

Emma Cline hat mit 𝘿𝙞𝙚 𝙀𝙞𝙣𝙡𝙖𝙙𝙪𝙣𝙜 einen Roman geschrieben, der streckenweise wie ein Psychothriller wirkt und mich an meine Grenzen gebracht hat. Oft konnte ich Alex in ihrer naiv wirkenden Art kaum ertragen. Alex, die gefallen will. Alex, die alles dafür tut zu gefallen. Alex, die ihren Körper einsetzt. Dieser Alex möchte man ständig zurufen: Das hast du nicht nötig.

Genau mit dieser Spannung spielt Cline über etwas mehr als 300 Seiten. Meiner Meinung nach hätte der Roman an einigen Stellen gestrafft werden können. Dennoch entführt er in eine Welt und in die Abgründe eines Charakters, die mich nachhaltig beschäftigt haben. Übersetzt von Monika Baar. (Aline)

#EmmaCline #DieEinladung #BookstagramDeutschland #Gegenwartsliteratur #Lesetipp
Hand auf’s Herz: Wie gut kennt ihr eure Stadt? I Hand auf’s Herz: Wie gut kennt ihr eure Stadt? 

Ich wohne nun seit 2 1/2 Jahren in Köln und habe den Eindruck, ich könnte noch so viel entdecken! Nur geht es im Alltag schnell unter. 

Insofern habe ich mir ein 𝓜𝓸𝓶𝓮𝓷𝓽𝓮𝓰𝓵𝓪𝓼 „gebastelt“. Meine Idee ist, auf Entdeckungstour in der eigenen Stadt zu gehen und monatlich ein neues Viertel zu entdecken. Stolze 86 Veedel, wie die Kölner*innen liebevoll sagen, gibt es. Ich habe mir eine Auswahl rausgesucht, auf Zettelchen geschrieben und in ein Glas gefüllt. Nun greife ich jeden Monat zu einem Zettel und entdecke ein neues Stadtteil. 
Habt ihr auch Lust? 

➡️ Momenteglas Köln-Veedel- Edition: 1. Station Neuehrenfeld! 

Übrigens eignet sich diese Stadtrallye auch wunderbar als 𝓞𝓼𝓽𝓮𝓻𝓰𝓮𝓼𝓬𝓱𝓮𝓷𝓴𝓲𝓭𝓮𝓮. Verschenkt so an eine Freundin, Freund, Schwester oder Partner gemeinsame Zeit mit Mikroabenteuern in der eigenen Stadt.  Das Glas ist easy und schnell vorbereitet, versprochen! (Luise) 

#kölnbloggt #stadtrallye #ostergeschenkidee #zeitverschenken #veedelliebe
Das Licht erlischt, die Stimmen im Saal werden ruh Das Licht erlischt, die Stimmen im Saal werden ruhig. Fünf Spots, fünf Schauspielende, in der Mitte Ida. 

Nayana Heuer spielt als Ida die zentrale Figur und mit spielerischer Wucht in der Theateradaption von Caroline Wahls Roman Windstärke 17. Sie spielt Ida, die wütend ist. Ida, die traurig und verzweifelt ist. Und sie spielt Ida, die sich in Leif (K) verliebt. Marianne (Dagmar Bernhard), Tilda (Nina Carolin), Knut (Murat Yeginer) und Viktor (K) unterstützen kontern, bringt leise, laute und lustige Momente dazu, stehlen ihr aber nie die Show. 

Die Inszenierung von Ayla Yeginer im Ernst Deutsch Theater bleibt nah am Roman, verdichtet die Geschichte und kürzt sie zum Ende hin etwas. Knapp zwei Stunden, die intensiv sind und nachwirken, aber die mich völlig in den Bann gezogen haben.

Als der letzte Satz gesprochen und das Licht erneut erlischt, bleibt vor allem diese Wut: nicht nur laut und zerstörerisch, sondern überraschend nahbar und gerade deshalb so greifbar.

Das Stück läuft bis Ende Mai und ob wütend oder nicht, ob man den Roman gelesen hat oder nicht, ob Caroline Wahl Fan oder nicht – ein Besuch im Ernst Deutsch Theater lohnt sich.
Denn dies war ein Abend, der zeigt, wie viel Wucht in dieser Geschichte wirklich steckt.

Danke für die Einladung zur Premiere! (Aline)

#Windstärke17 #TheaterHamburg #LiteraturAufDerBühne #Theatermoment #Buchadaption
𝙂𝙚𝙡𝙗, 𝙖𝙪𝙘𝙝 𝙚𝙞𝙣 𝙨𝙘𝙝ö𝙣𝙚𝙧 𝙂𝙚𝙙𝙖𝙣𝙠𝙚, ist einer der weni 𝙂𝙚𝙡𝙗, 𝙖𝙪𝙘𝙝 𝙚𝙞𝙣 𝙨𝙘𝙝ö𝙣𝙚𝙧 𝙂𝙚𝙙𝙖𝙣𝙠𝙚, ist einer der wenigen Gedanken, die Georg, ein Protagonist in Nefeli Kavouras gleichnamigem Roman, denkt. Georg liegt im Sterben und das schon ziemlich lange. Seine Tochter und seine Ehefrau begleiten ihn durch diesen endlosen Abschied. Die eine kann nicht loslassen, die andere hat es vielleicht zu früh getan.

In kurzen, eindringlichen Kapiteln, abwechselnd erzählt aus der Perspektive von Mutter Ruth und Tochter Lea, entfaltet sich ein stilles, fast kammerspielartiges Drama. Zwei Frauen, zwei Arten zu trauern und dazwischen ein Mann, der nicht geht.

Ungesagtes bleibt ungesagt, Emotionen werden zurückgehalten, Nähe wird nicht zugelassen. Und genau darin liegt die große Stärke dieses Romans. Er zeigt, wie unterschiedlich Menschen mit Verlust umgehen und wie einsam Trauer sein kann, selbst dann, wenn man sie gemeinsam erlebt.

Was nach einer schweren Lektüre klingt, ist überraschend lebendig und humorvoll erzählt. Besonders beeindruckt hat mich der Bruch etwa zur Mitte des Romans, der die Geschichte in eine neue Richtung kippen lässt und ihr eine unerwartete Tiefe verleiht. Dafür sollte man offen sein für einen leisen Hauch magischen Realismus.

Ein Roman über das Aushalten, über Sprachlosigkeit und über die Frage, wie man Abschied nimmt, wenn er kein Ende findet. (Aline)

#gegenwartsliteratur #debütroman #lesetipp #magischerrealismus #literaturinhamburg
Es ist ein Abend Ende Februar, als ich im Großen S Es ist ein Abend Ende Februar, als ich im Großen Saal der Elbphilharmonie bei einem Auftritt von Christian Löffler plötzlich an den Roman 𝙋𝙖𝙧𝙩𝙮 𝙋𝙚𝙤𝙥𝙡𝙚 von Stefan Sommer denken muss.

Während ich Löffler beim Auflegen zusehe, tauche ich nicht nur in die Musik ein. Ich beobachte die Menschen, die getragen von den Beats, irgendwann alle aufstehen und tanzen. Und auf einmal verstehe ich auch den Text über Sommers Ich-Erzähler noch einmal besser. Denn dieser ist ebenfalls Techno-DJ. Er legt in Clubs auf, aber auch auf Privatpartys für Superreiche. Er jettet durch die Welt, Designermode und Drogen gehören genauso zu seinem Gepäck wie schlaflose Nächte zwischen Hotelzimmern, Backstage-Räumen und Flughäfen. Die Affäre mit einem verheirateten Mann bringt nicht die erhoffte Glückseligkeit, sondern zieht ihn immer tiefer in eine dunkle Einsamkeit. Und über allem liegt der Verlust seiner Mutter, den er nie verwunden hat.

𝙋𝙖𝙧𝙩𝙮 𝙋𝙚𝙤𝙥𝙡𝙚 führt mitten hinein in eine Welt aus Ruhm, Reichtum und rastlosen Nächten – eine Welt, die für die meisten nur von außen sichtbar ist, erzählt aus der Perspektive eines Menschen, der genau dort steht, wo viele gerne wären.

Während in der Elbphilharmonie der nächste Beat einsetzt und der Saal sich langsam in Bewegung setzt, denke ich daran, wie Sommer genau diese Welt beschreibt. Eine Welt aus Glamour, Exzess und endlosen Nächten und aus der Leere, die bleibt, wenn die Musik und der Applaus verstummt.

Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar. (Aline)

#stefansommer #partypeople #rezension #buchtipp #bookstagramdeutsch
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